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Die KunstWerkstatt Maïastra

 

 

Frauke K. Peters

 

 

Die KunstWerkstatt Maïastra

Der Name Maïastra rührt von einem sagenumwobenen Vogel aus der rumänischen Mythologie her. Für den rumänischen Bildhauer Constantin Brancusi (1876 – 1957) war diese Vogeldarstellung der Ausgangspunkt für seine lebenslange Beschäftigung mit der Frage, wie kann man die charakteristische Bewegung eines Vogels mit minimaler Formgestaltung darstellen. In seiner gesamten künstlerischen Arbeitszeit hat er ungezählte Vogelskulpturen versucht. Sein künstlerischer Ansatz ein Thema in seinen Skulpturen (und auch ‚Möbel‘) auf das Minimalste zu reduzieren, beeinflusste eine ganze Reihe nun mehr bedeutender Bildhauer: Barbara Hepworth, Henry Moore, Alberto Giacometti, um nur einige zu nennen. Man darf sicher sagen, dass uns heute von diesen Künstlern ohne den Einfluss Brancusis eine ganz andere bildhauerische Vita bekannt wäre.

 

Die doppelt gebogene Fläche und Flächenspannung

Mein Anliegen ist es in den eigenen Arbeit ein Thema nicht naturalistisch genau,sondern auf den wesentlichen Ausdruck zu reduzieren, um es in einer Skulptur darzustellen. Je nach Idee wird in verschiedenen Materialien gearbeitet: Marmor, Holz, Terracotta. Was in der Malerei die Farben sind, ist in der Bildhauerei die doppelt gekrümmte Fläche. Jeder bildhauerischen Arbeit liegt die Kraft solch einer doppelt gebogenen Fläche inne. Arbeiten von den oben genannten Bildhauern wie Barbara Hepworth und Henry Moore, ganz besonders aber die Arbeiten von Constantin Brancusi leben von dem Zusammenspiel solcher Flächen, aber auch von ihrer bewussten Abweichungen. Wer sich auf den künstlerischen Weg wagen möchte, kann in Kursen die Flächenspannung erlernen und eigene Skulpturen entwickeln, durch kontinuierliches Üben ergibt sich ein bewusster und somit künstlerischer Umgang mit dieser Formensprache!

 

Die Künstlerin

Frauke K. Peters hat vier Kunststudienjahre in Bildhauerei, Plastizieren und Kunstgeschichte besucht, ihre Abschlussarbeit in Holz erstellt und sieben Jahre Malereikurse besucht, in denen ausschließlich mit Pflanzenfarben gearbeitet wurde. Die bildhauerischen Arbeiten werden bereichert durch Farbholzschnitte und Druckgrafiken.